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Die RAG Militärmodellbau bei der32. Intermodellbau Dortmund 2010
 Die Rag-Militärmodellbau war vom 14.- 18.04.2010 auf der 32. Intermodellbau mit einem Messestand vertreten. Einige
Mitglieder reisten bereits am Montag an und konnten schon mal
unseren von der Messeleitung gelieferten Erdhaufen bewundern.
Am Dienstag war das RAG Aufbauteam komplett zusammen und fing natürlich als erstes das Modellieren des Geländes an:
Der
Berg wurde „niedergemacht“. Unser neues 1 jähriges Mitglied
Manfred, hatte trotz seines höheren Alters keine Bedenken, nahm
sofort die Schaufel in die Hand und legte los.
Gestalterisch gab es von unserem Messestandleiter Andreas keine Vorgaben und so ließen wir unserer Fantasie freien Lauf. Da
wir schon zu „faul“ waren, den kompletten Berg abzutragen, bekam das
Gelände ein erhöhtes Plateau und eine auslaufende Tiefebene. Das Ganze
wurde von mir als alter Geländemodellbauer (Eisenbahn Spur Z) noch
liebevoll mit Bäumen dekoriert, die uns Thomas mitgebracht hatte.
Eine
Schlucht wurde eingebaut, und zwei seitliche Passstraßen führten
am Berg vorbei. Die Schlucht wurde nicht allzu breit ausgeführt; die
großen Modelle würden also durchaus bei einer Durchfahrt Platzprobleme
bekommen.
Aber wie man später sehen wird, ließen sich die Großmodelle der RAG dadurch kaum aufhalten. Durch mehrjährige Messeerfahrung war der weitere Standaufbau nur noch reine Routine. Die
Baustellen wurden auf den Tischen platziert, Wolfgang baute seine
Eisenbahngeschütze auf den Tischen auf, die Modelle wurden am Stand
verteilt aufgestellt und die Info Ecke mit CD Verkauf war auch schnell
eingerichtet.

Am Mittwochmorgen (Eröffnungstag) erschien Hendrik und
baute noch schnell in einer Standecke seinen „Kinderpanzerführerschein
Parcours“ auf.
Die Intermodellbau Messeleitung hatte sich für die
32. Veranstaltung etwas Neues ausgedacht. Alle etablierten Aussteller
wurden neu gemischt und in den Hallen neu verteilt. Die RAG, die sonst
sehr oft mit den Truckern zusammen war, fand sich nun plötzlich neben
den Eisenbahnen wieder.
Neben uns waren zwar auch noch ein paar
Militärmodellbauhändler, aber eigentlich war die Halle 7 jetzt eine
Modelleisenbahnhalle. Die Flugzeuge wurden verlegt und die Eisenbahnen
wurden in 2 Hallen neu untergebracht. Naja, vorsichtig gesagt: Die
RAG Modelle sind ja nicht besonders leise. Probleme waren daher
abzusehen. Wir drehten also die Lautstärke von vornherein runter. Aber
nach einer gewissen Zeit gab es in dieser „ruhigen Eisenbahnhalle“ doch
Beschwerden. Ich kann die Händler schon verstehen, aber vielleicht
sollte die Intermodellbau Messeleitung für die 33. Intermodellbau ihr
Konzept noch einmal etwas überdenken.
Übrigens: Die Trucker haben
uns auch vermisst; wir hatten früher durch die gemeinsamen Standgrenzen
doch sehr viele partnerschaftliche Modellaktionen.
Zu den Vorführungen: Es gab täglich 4 Vorstellungen von jeweils einer Stunde. Leider
konnten wir an den ersten 2 Messetagen nicht das volle Programm bieten.
Es ist nun mal leider so, dass nicht alle Mitglieder ohne Probleme eine
ganze Woche Urlaub bekommen. So streckten wir unsere Vorführungen
etwas. Am meisten mussten dabei die beiden M 113 dran glauben.
Der MTW M 113 im Maßstab 1:7 hatte bei der letzten Intermodellbau
nur rumgezickt und daraufhin erst mal offizielles RAG Messeverbot
bekommen. Aber dieses Jahr gab er alles, ich schätze, er riss die
meisten Kilometer runter; und das ohne Murren und Zicken. Sehr oft
schnappte sich Florian den MTW M 113 im Maßstab 1:7, während ich den
MTW M113 im Maßstab 1:8 vorführte. Gemeinsam fegten wir über das
Gelände. Das war die wahre Freude. Einmal befestigte Andreas seinen
Fotoapparat und filmte die wilde Fahrt.
. Angefangen
haben wir wie immer mit den kleinen 1:16er Modellen. Diverse Panzer aus
dem IIWK und der Bundeswehr gaben ihr Bestes und wuselten über das
Gelände. Selbst vor den Steilhängen des Hochplateaus scheuten sie
nicht zurück und kletterten die Steigungen hoch.
.
. Als kleiner Lärmbolzen entpuppte sich dabei der kleine Gepard von Hendrik.
Auch
unser Neuling Manfred war eifrig dabei, kämpfte aber leider
zwischendurch mit Funkstörungen, wobei die Störungen eigentlich nicht
aus unserer Halle 7 kommen konnten, da wir die einzigen mit RC
Fernsteuerungen waren.
Als wirklich neue Attraktion
konnten wir einen kleinen Faun SLT Panzertransporter im Maßstab 1:16
von Michael vorführen. An dem einen Geländeende wurden z.B. Leopard
oder Marder aufgeladen und zu dem anderen Geländeende mit Hilfe des SLT
transportiert. Dort wurden die Modelle wieder abgeladen und so konnten
alle Zuschauer die Verladeaktionen sehen.
. Als 1:10er
Modell hatten wir nur einen Jagdpanther da. Dieses Modell gehört
unserem Chef Klaus und wurde mir am Mittwochmorgen in
„gute“ Hände übergeben. Schnell wurde der Sender für das Modell
programmiert und die Messepremiere des Jagdpanthers konnte erfolgen.
Wie gesagt: Er wurde ja in „gute“ Hände übergeben. Naja.
Wie ja
bekannt ist, bin ich der Elektroniker der RAG und fahre die Modelle
nach elektronischen Arbeiten immer Probe. Da man mich auch den
„Panzerquäler“ nennt, war ich natürlich gezwungen, meinem Namen alle
Ehre zu machen.
Es kam, wie es kommen sollte.
Der Jagdpanther
fuhr erst über den glatten Boden und wurde dann in das Gelände bewegt.
Nach insgesamt ca. 8 Metern lief die rechte Kette hinten auf und der
gesamte Antrieb blockierte und beschädigte das Vorgelege. Für die restliche Messe stand das Modell dann dekorativ am Standrand.
Bei den 1:8er Modellen flitzte Florian`s Fennek leise über das Gelände und führte sein hervorragendes Fahrwerk vor.
Daniel als „nur“ 1:16 Modellbesitzer durfte wieder die Panzerhaubitze 2000 im M 1:8 von Thomas vorführen.
. Währenddessen war Thomas mit seinem Bergepanzer Büffel im M 1:8 damit beschäftigt, den kleinen Wiesel 1 im M 1:8 zu bergen,…….
…..oder
verschob zusammen mit Ingo und seinem Zettelmeyer Radlader im M
1:8 die Erde unseres Standes. Die beiden waren damit so beschäftigt,
dass sie kaum Rücksicht auf die von mir liebevoll eingepflanzten Bäume
nahmen.
. Christian führte seine 1:8er Modelle MARS, Leopard 1A1 und Gepard vor.
. Auch
Georg war nun zum zweiten Mal mit seinem Leopard 2A4 im M 1:8
dabei und konnte mit seinem Abgasgenerator die Landschaft mit schwarzen
Abgaswolken einschwärzen.
.
. Zum Schluss wurden die Großmodelle präsentiert. Im Maßstab 1:6 gab Tobias mit seinem BIGTANKS Königstiger sein Bestes.
. Im
letzen Jahr konnte Heinrich seinen Königstiger im M 1:5 nur bedingt
fahren, Akkuprobleme brachten das Modell immer wieder zum Stillstand.
Dieses Jahr klappte die Vorstellung aber besser.
. Bei dem
STUG III von Christian im Maßstab 1:5 wurden ja ein neuer Antrieb und
neue Ketten montiert. Ich muss sagen, die Fahreigenschaften haben sich
phänomenal verbessert. Das Modell ist wesentlich lebendiger unterwegs,
und Christian führte sein Modell nicht ganz scale-gemäß beschleunigend
und driftend wie einen Sportwagen vor. Wenn er nicht der 2. RAG Chef
wäre, würde ich Ihm eine Rüge erteilen. Aber ich kann ihn verstehen.
Das Modell macht jetzt nach dem Umbau viel mehr Spaß. Auch die enge
Schlucht stellte ihn nicht vor Probleme.
. Spaß ? Ich glaube, den hatte am meisten Hendrik. Hendrik
hatte in einer Ecke des Standes den „Kinderpanzerführerschein Parcours“
aufgebaut und stellte seine eigenen Leopard im M 1:16 für den
Kinder-Führerschein zur Verfügung. Die Kinder mussten nach
Einweisung einen Panzer-Parcours abfahren. Als Hindernisse waren eine
Klappbrücke, eine Panzersperre und andere Kleinigkeiten eingebaut.
Desweiteren wurde von Hendrik noch eine elektronische Zielscheibe
eingebaut, die bei einem erfolgreichen Treffer ein Lauflicht blinken
ließ. Wie man auf den folgenden Bildern sehen kann, standen die
Kinder Schlange. Kleine Jungs, große Jungs, kleine Mädchen und auch
etwas ältere „Mädchen“ nahmen den Hendrik, unterstützt von Daniel, ganz
schön in Anspruch.


Über 350 (!) Kinderpanzerführerscheine wurden ausgegeben. Das ist wirklich eine starke Leistung.
Auch
der CD Verkauf von Ralf konnte sich mit über 40 CD`s gut sehen lassen.
Von jeder verkauften CD geht ja ein Euro an die Kinderkrebshilfe.
Am Sonntag bekamen wir noch Unterstützung von einem Gastfahrer (Michael) mit seinem Tiger im Maßstab 1:16.
. Als weiteren unterstützenden Fahrer hatten wir noch Paul, der sich als sehr belastbar erwies.
. Das,
was Paul ausgehalten hatte, haben die Modelle leider nicht geschafft.
Die Ketten sind öfters aufgelaufen, Steine hatten sich in den
Laufrollen verklemmt, Antriebsräder hatten sich gelöst und diverse
Bolzen waren gebrochen. Die Modelle konnten aber durch viele helfende Hände wieder repariert werden und waren wieder einsatzbereit.
Elektronikprobleme
gab es dieses Jahr nicht. Dadurch, dass Martin 2 Wochen vorher auf der
Karlsruher Messe alle Elektronikstörungen beseitigt hatte, brauchte ich
nichts zu reparieren und konnte öfter mal einen Espresso trinken gehen.
Das war unsere 5. Intermodellbaumesse, es hat Spaß gemacht und es würde uns freuen, wenn wir weiter daran teilnehmen dürfen.
Und hier gibt es noch ein Fotoalbum:
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Bana
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