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Die RAG auf der 31. Intermodellbau in Dortmund 2009

Die
RAG-Modellbau war mit einem Messestand auf der 31. Intermodellbau
Dortmund vertreten. Laut Pressebericht der Messeveranstalter sind 87000
Besucher dieses Jahr zur Intermodellbau gekommen. Wie man auf den
folgenden Bild erkennen kann, dürften davon bestimmt einige Tausend den
RAG-Stand besucht haben.
Also, wir waren sehr zufrieden mit unserer Besucheranzahl.
Für uns begann die Messe schon am Montag, den 20.April 2009. Unser
Dreiergespann Thomas, Ralf und unser Standleiter Andreas waren am Montag schon angereist, um unseren Stand in der Halle 7 in
Augenschein zu nehmen und erste Arbeiten auszuführen.
Die
Erdlieferung wurde, Oh Wunder, zum ersten Mal seit langem in der
richtigen Erdart und Menge an uns geliefert. Die Tische waren schon mit
Papierdecken gedeckt, so dass man theoretisch nur noch das Essen hätte
decken müssen und man hätte eine Mahlzeit einnehmen können.
Am
Dienstag wurde mit Hilfe von vielen Schaufeln unser Gelände modelliert.
Zur Freude meinerseits hatte Thomas Pflanzen mitgebracht, so dass
das Gelände etwas aufgelockert wurde. Es sieht ja auch viel schöner
aus, wenn sich die Modelle an den Sträuchern (Deckung) vorbei bewegen..
Nachdem
die Tische aufgestellt waren, wurden sie mit den Modellen bestückt. Im
Eingangsbereich hatte Alex seine 1:35er und 1:16er Modelle aufgestellt,
wobei er durch die Vielzahl allein schon 2 Tische benötigte.
In
einer Vitrine wurden die kleineren wertvollen Modelle, ein PC
Bildschirm für den CD Verkauf und unser zukünftiger „RAG
Modellpanzertransporter“ vorgestellt.
Am Ecktisch verkaufte unser Ralf die CD`s / DVD`s und gab Infomaterial heraus.
Als
Neuheit hatten wir am nächsten Tisch unseren Wolfgang. Wolfgang ist im
Messegeschehen schon ein alter Hase, aber hauptsächlich im
Schiffsmodellbau. Da Wolfgang auch eine Modelleisenbahn Spur 1 mit sehr
vielen Eisenbahngeschützen und Eisenbahn-Panzertransportern besitzt,
stellte er nun dieses Mal seine Modelle bei uns am Stand aus. Bis zum
Ende der Veranstaltung konnte er viele neue Kontakte knüpfen und bekam
sehr viel Anerkennung für seine Modelle.
Auf den weiteren Tischen der Längsseite wurden noch Modelle 1:16 von Hendrik, Andreas, Daniel, Michael und Guido ausgestellt.
Desweiteren kamen unsere Baustellen auf den Tisch. Leider
auch der Zettelmeyer ZL 4001B Radlader, da eine wichtige
Hydraulikpumpe defekt war und Ingo trotz aller Bemühungen und neuem
Brushlessmotor das Modell nicht mehr betriebsbereit bekam.
An der schmalen Standseite wurden unsere großen Modelle auf dem Boden platziert. Als
Neuheit konnten wir dieses Jahr auf der Intermodellbau die
Panzerhaubitze 2000 von Thomas und seinen Bergepanzer Büffel im Maßstab
1:8 präsentieren. Desweiteren war noch Georg mit einem Leopard 2A4 neu
dabei, ebenfalls M 1:8. Weiterhin konnte Heinrich zum ersten Mal seinen
Königstiger im Maßstab 1:5 fahrbereit darstellen.
Dieses
Modell wurde auf der Messe am 1. Tag noch mit der fehlenden
Elektronik ausgestattet und hatte seine Premierenfahrt. Heinrich war
sehr stolz, dass sein Modell nun endlich fahrbereit war, da es vorher
doch erhebliche Probleme mit dem Fahrwerk gab.
Unsere
Vorführungen starteten um 9:00 Uhr für 1 Stunde mit freiem Fahren.
Danach hatten wir alle 2 Stunden eine moderierte Vorstellung, die
jeweils 1 Stunde dauerte. Durch das Programm führte unser Standleiter
Andreas. Am Donnerstag habe ich aus Termingründen die Moderation
übernommen. Wegen meiner verschleppten Erkältung mit Heiserkeit fiel
mir das aber nicht ganz leicht.
Wie immer begann unsere
Vorführung mit dem kleinsten Maßstab 1:35. Dies konnte aber leider erst
am Freitag passieren, da der Mutterboden am Anfang noch zu feucht war
und die kleinen Ketten zu sehr verklebt wären. Alex führte einen Challenger mit Räumschild vor.
.. Also
ging es im Maßstab 1:16 los. Diverse Tiger I, Königstiger,
Shermans, Pershings, Jagdpanther und Leoparden wuselten über das
Gelände und erzeugten die typische Geräuschkulisse; die, wenn man sie
den ganzen Tag hört, doch „nerven“ können.
Als Gastfahrer bewegte Thomas seinen Jagdpanther über das Gelände.
Hendrik
bewegte seinen Leopard 2A6 mal wieder in typischer Rennfahrermanier
über das Gelände, welches sich später aber noch rächen sollte.
Im
Maßstab 1:8 wurden MARS, Gepard, MAN LA610, Leopard 1A1, Panzerhaubitze
2000 und Bergepanzer 3 Büffel gefahren. Als neuer Fahrer führte
Georg noch seinen Leopard 2A4 mit einer Innovation vor: Wie im
richtigen Leben kam unter Motorvolllast eine „Dicke schwarze
Rauchwolke“ aus seiner Auspuffanlage. Das sah schon sehr spektakulär
aus.
.. Im
Maßstab 1:7 führte ich den MTW M 113 ( auch liebevoll „Fahrender
Schuhkarton“ genannt ) vor. Ich als „Panzerquäler vor dem Herrn“ habe
mit diesem Modell wohl die meisten Kilometer auf dem Stand gerissen. Resultat: Das Antriebszahnrad hatte Karies.

Wurde
aber durch einen Neukauf und den Panzertechnikern Thomas und Michael
flugs wieder Instand gesetzt. Zu den weiteren Problemen des Modelles
komme ich später noch mal zurück.
Im
nächst größeren Maßstab 1:6 hatten wir nur den Königstiger von
Tobias, der sein Modell durch wilde Steigungstests am steilen Hügel
über Gebühr beanspruchte, mit dem Ergebnis, dass seine Kette
zwischendurch Probleme machte.
Tiger I, StuG III und Königstiger waren unsere Fahrzeuge im Maßstab 1:5. Der
Königstiger ist ein Modell in gemischter Bauweise. Das ganze Modell ist
in Holz gebaut worden und zur Verstärkung des Fahrwerkes ist die Wanne
noch mal mit Stahlplatten verstärkt worden. Für die Ketten wurden in
2monatiger Arbeit die Gussform selber hergestellt und die Glieder
anschließend gegossen.
Der
Tiger I konnte mal wieder durch seinen gewaltigen Sound beeindrucken,
wobei nach ca. 20 Sekunden die Lautstärke aus Lärmschutzgründen
herunter geregelt wurde. Das StuG III lief von vornherein mit
reduzierter Lautstärke. Auch die anderen Modelle waren leiser gestellt.
Als
kleines Highlight führten wir während der Vorführung eine Bergeübung
vor. Der Rennfahrer Hendrik verunglückte während seiner wilden
Geländefahrt mit seinem kleinen Leopard 2A6 M 1:16 auf der
Brücke. Er geriet zwischen die Spuren und hing fest.
Als Retter in der Not kam Thomas mit seinem Bergebüffel und konnte den Kleinen mit Hilfe seines Kranes bergen.
.. Als weitere Besonderheit führten wir noch eine Marschkolonne mit ca. 7 Fahrzeugen über das Gelände der Trucker.
.. In
den Fahrpausen wurden einige Modelle von Hendrik modernisiert. Er
rüstete seinen eigenen Leopard 2A6 auf 2,4Ghz Technik um. Und da er nun
die nötige Umbauerfahrung hatte, ist er von Christian gebeten worden,
den MARS auch gleich umzurüsten. Selbst das StuG III mit der
alten WK 2 Technik ist auf den neusten Stand der Technik gebracht
worden und wurde auf 2,4Ghz umgerüstet. Und es funktioniert.
Ausfälle: Hatten wir
- Diverse Kettenprobleme,
- Tiger I 1:8 zwischendurch mit Soundaussetzern,
- Gepard 1:8 mit Funkstörungen, die noch von einem Schaden aus Sinsheim herführten,
- STuG III 1:5 Stiftbruch in der Antriebswelle,
- Königstiger 1:5 AKKU Probleme und Kettenbolzen „wanderten“,
- Leopard 2A4 1:8 Antriebsprobleme und einen Wasserschaden ?
- Ein
Flughafenlöschfahrzeug vom Nachbarstand der Trucker probierte seine
Löschkanone aus und spritzte aus Versehen in den offenen Leo vom Georg,
mit dem Ergebnis, dass das Soundmodul auch noch defekt war.
- Leider
stand das „Steigungstestgestell“ von Hendrik wohl zu weit im Gelände
und wurde zwischendurch vom Königstiger 1:5 angefahren und damit es
sich auch lohnt, vom Tiger I 1:5 plattgefahren.
Die Krönung war aber der MTW 113: Das
Kettenantriebsrad hatte Karies, das Modell hatte zwischendurch immer
wieder Störungen, die Fahrtenregler schalteten einfach auf
Vollgas vorwärts oder rückwärts. Das ganze passierte ca. 7-8 Mal. Resultat: Ich
musste zwischendurch wilde Sprint`s einlegen, um das Modell durch
Festhalten zu stoppen. Leider war ich einmal zu langsam und ein Alu
Koffer wurde zerstört.
Konsequenz: Diese Modell bekommt erst mal offizielles RAG Messestandverbot
Ansonsten war die Stimmung gut und die Mitglieder hatten ihren Spaß.
.. Wir freuen uns auf die 32. Intermodellbau.
Und hier gibt es noch ein Fotoalbum von der Veranstaltung
.
Bana
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