Die RAG bei der
30. Intermodellbau Dortmund 2008



Gruppenfoto TAG


Vom 16.-20. April fand die 30. Intermodellbau Dortmund statt. An diesem 30. Geburtstag war die RAG-Militärmodellbau  zum 2. Mal mit einem Messestand vertreten.
Die Beteiligung der RAG ist im Jahr 2006 durch einen Besuch von Michael und Ingo als Gastfahrer bei den "Modell-Giganten der Straße" entstanden. 
Nach Kontaktaufnahme mit der Messeleitung hatte die RAG im Jahr 2007 bereits einen eigenen Messestand.
Am 1. Messetag wurden die Aussteller zu einer kleinen Geburtstagsfeier eingeladen und auch die RAG half dabei, die Geburtstags Torte kleiner zu machen.

Intermodellbautorte


Ich selber, Bana, habe zum ersten mal an der Intermodellbau Dortmund von Anfang an mit  teilgenommen.
Vorher war ich meistens nur an einem Tag zu Besuch bei der RAG und habe fotografiert und gefilmt.

Wie geht so eine Messe vonstatten?

Nun, neben diversen E-Mails, Faxen, Briefen und Vorgesprächen zwischen unserem Messestandleiter Andreas und der Messeleitung, müssen natürlich auch Hotelzimmer, Tische, Aufenthaltskabine, Strom, Lautsprecheranlage und z.B. auch Sand für unser Gelände besorgt werden.

Andreas, Achim und Ralf waren schon am Montag angereist und  konnten den angelieferten Sand schon mal begutachten. Ich muss gestehen; hätte ich diesen Berg am Montag gesehen, ich wäre wieder rückwärts aus der Halle gelaufen.

Sandberg

20m3  feinster, feuchter Sand. (Viel zu viel)
Soweit ich weiß, hat das mit der Erde oder dem Sand in letzter Zeit selten bei Bestellungen der RAG bei der Messeleitung geklappt. Entweder zu wenig, zu viel oder auch gar keiner.
In diesem Fall lag es an einem Missverständnis unsererseits. Das heißt, es wurde vorsichtshalber aus der Erfahrung heraus, dass doch nicht so viel geliefert wird, etwas mehr bestellt. Und schon kam genau die bestellte Menge. So läuft das eben.

Ich selber bin  am Dienstag angereist, und der Berg war schon ganz gut geebnet. Es mussten nur noch 2 Brücken eingebaut werden und die Modelle platziert werden.

RAG Sandhügel


Hier kann man gut sehen, wie sich unser neues Mitglied Jan-Hendrik gleich voll in den Brückenbau einbringt.

RAG Brücke


 
Der fertige RAG Stand


Am Mittwoch war der 1. Messetag.

Unsere Vorführungen begannen schon morgens um 9:00 Uhr. Jede Vorführung dauerte 1 Stunde. Danach konnte unser Nachbarstand, "Modell-Giganten der Straße" ihre Show für eine Stunde darbieten. Unsere letzte Vorführung war also um 17:00 Uhr

Da unsere beiden Vereine die einzigen RC Fahrer in der Halle 7 waren, brauchten wir uns wegen der Frequenzvergabe nur untereinander abzusprechen, was auch sehr gut klappte.
Eine gemeinsame Ela Anlage brachte uns das notwendige Durchsetzungsvermögen gegen unsere "Lauten Panzer".

Die Moderation unserer Vorstellungen wurde abwechselnd durch unseren Messestandleiter Andreas und unserem neuen Moderator Florian geführt.

Andreas


Florian


Da ich doch sehr viele Modelle der Vereinsmitglieder elektrisch verdrahtet habe und die elektronischen Feinheiten der Modelle gut kenne, wurde ich noch für die Technischen Daten der einzelnen Modelle mit in die Moderation eingebunden.


Durch die Mischung aus alter Stammbesatzung und neuen Mitgliedern mussten sich die Vorführungen natürlich erstmal einspielen.

Was hatten wir denn nun an Modellen aufzuweisen?

Nun, erstmal eine Menge im M 1:35, die in einer Vitrine präsentiert wurden.

MOdelle 1:35

Weiterhin war eine ganze Armada von 1:16er  Modellen für die Vorführung da.

Diverse Sherman`s, Pershing`s,Tiger I, Tiger II, Panther und andere Modelle versammelten sich zu einer beachtlichen Menge z.B. auf unserem Hochplateau.

Modelle 1:16


Als Premiere wurde ein Panzer III  vorgeführt, der seine ersten Fahrversuche auf dem Gelände machte.

Andreas konnte mit einem Tiger I  mit hervorragender Detaillierung beeindrucken.

Tiger I

Jan Hendrik führte uns einen Leopard 2A6 von Tamiya als Rennpanzer vor; ich glaube, da muss er sich den wahren Fahrgegebenheiten noch anpassen, sonst ist die Panzerbesatzung doch reichlich durchgeschüttelt.

Ich selber kann mich für die kleinen 1:16er  begeistern. Für einen "moderaten" Preis bekommt man eine Menge Funktionen mit einem ordentlichen Sound geboten.
Wenn sich ca. 8 kleine Modelle  auf dem Gelände bewegen, ist schon eine beeindruckende Lärmkulisse vorhanden und man ist nach Feierabend über die Ruhe ganz glücklich.

Auf den Tischen wurden die Modelle im Bauzustand ausgestellt.

Ein kleiner Jagdtiger im Maßstab 1:16 war genauso vertreten, als auch ein leichter Spähpanzer Fennek im Maßstab 1:8.

Jagdtiger


Einen Fennek im Maßstab 1:8 haben wir ja schon im Verein. Aber dieser Fennek dürfte im fertigen Zustand das alte Modell technisch noch etwas toppen.
Bei diesem Modell kann zusätzlich zu den ausklappbaren, drehbaren Positionen des Sensorkopfes auch noch der Kopf in der Höhe und Seitenneigung verstellt werden.

Fennek


Auf einem noch nicht fertig gestellten amerikanischen Lkw Oskosh wurde zwischen den Vorführungen ein kleiner Waffenträger Wiesel 1 MK 20 abgestellt. Beide im M 1:8.

Wiesel MK20

Am Wochenende wurde in unserem größten Maßstab 1:5 noch ein Königstiger als Baustelle zur Ausstellung gebracht.

Königstiger


In unserem Hauptmaßstab 1:8 wurden  MAN LA 630, Leopard 1A1, MTW113, Wiesel 1 MK20, Kanonenjagdpanzer, MARS, Marder, und Gepard vorgeführt.

MAN LA 630


Leopard 1A1


MTW 113


Wiesel MK 20

Kanonenjagdpanzer

Mars

Marder


Bei dem Flakpanzer Gepard wurde als technische Besonderheit der "selbstständige Turm" vorgeführt:

Christian parkte sein Modell auf der Biberbrücke, stellte seinen Fernsteuersender aus und schaltete im Gepardturm den Automatikschalter ein.
Völlig selbstständig, ohne Sender,  führte der Turm Bewegungen aus. Er drehte sich, hob und senkte die Kanone und bewegte z.B. den Radarschirm.
Das ganze wurde automatisch von einem Mikrocontroller gesteuert.

Gepard


Als Neuheit wurde im fahrbereiten Zustand ein Pioniergerät, der 
Zettelmeyer ZL 4001B Radlader vorgeführt.

Zettelmeyer


Dieses Modell besitzt diverse hydraulische Funktionen und als technisches Novum auch einen hydraulischen Radantrieb.
Da sind selbst die Trucker mit ihren tollen hydraulischen Fahrzeugen zu uns herübergekommen und haben "geluchst".

Die Großmodelle 1:5 waren wieder unser StuG III und der Tiger I. Beide, wie immer im "Konkurrenzkampf", wer die lauteste eingebaute Verstärkeranlage hat.

Stug III

Tiger I8

Als Gastfahrer hatten wir noch Thomas mit einem Jagdpanther im Maßstab 1:5 dabei. Das Jagen von Panzern dürfte ihm aber noch Probleme machen, da das Modell noch arg langsam ist. Da besteht noch Handlungsbedarf.

Jagdpanther


Mit seinem Königstiger im Maßstab 1:16 konnte Thomas aber wieder alles rausreißen.

Königstiger

Mitunter besuchten uns auch die Trucker mit ihren Fahrzeugen oder wir fuhren auch mal über das Truckergelände.

MTW 113 Trucker


Wiesel auf Tieflader


Trucker


Durch die offenen Grenzen zwischen unseren beiden Ständen kam es spontan auch zu netten Spaßeinlagen.

Florian auf Truck

Trucker Chef


Von anderen Messen kenne ich es so, dass an den ersten Messetagen nicht so viel los ist. Das kann man von der Intermodellbau Dortmund wahrlich nicht behaupten.
Selbst am Mittwoch und Donnerstag waren die Stände gut besucht und auch wir brauchten uns über Besuchermangel nicht beklagen. Laut Messebericht sind über
100 000 Besucher gekommen.

Kanonenjagdpanzer


An Ausfällen hatten wir bei dem rauhen Einsatz schon einiges zu beklagen. Das ging los über abgeworfene Ketten bis zu diversen Elektronikproblemen.

Kette


Kette


Als ich den Gepard zwischendurch gefahren habe, lief mir mangels Fahr-Erfahrung öfter mal die Kette auf.
Mein Oberkettenschmierer Daniel war aber immer sofort zur Stelle und konnte das Problem fachgerecht lösen.

Daniel


Der Leopard 1A1 wollte plötzlich nur noch mit einer Kette fahren, beim MARS ist ein Fahrtenregler aufgeraucht, der Tiger brauchte einen neuen Ein/Aus Schalter und beim MTW 113 wollte der Sound bei 2 Vorführungen nicht mehr so richtig.
Auch beim StuG III brach der Sound zusammen, welches aber nur an einem schlappen Akku lag.
Da konnte Michael sich mal wieder über seinen jetzt lauteren Tiger freuen.
Aber nur kurzfristig, denn dann wollte bei einer wichtigen Vorführung mit einem Filmteam der Messeleitung sein Geräuschmodul auch nicht mehr funktionieren.

Nach der Vorführung wurde unser Messestandleiter  Andreas noch um ein Interview gebeten.

Interview


Ab Sonntag 17:00 Uhr war die Messe beendet und wir verstauten unsere Modelle und Utensilien.

5 Tage Messe:

Fazit:  Doch anstrengend, die Zeit verrinnt wie im Fluge, man ist von morgens 6:30 Uhr bis abends ca. 23:00 Uhr voll beschäftigt.

Hat aber Spaß gemacht und wir freuen uns, dass wir den Besuchern doch etwas bieten konnten.

Alles Gute
Bana



Nachtrag: Warum hatten wir so viel und noch mehr Sand ??

Schuld waren die Trucker !!!!!.... 

Horst von den Truckern war den ganzen Tag mit seinem drahtgesteuerten Bagger am Schaufeln.

Schaufelbagger

Immer wieder wurde Nachschub von den kleinen LKW`s auf unseren Stand gefahren.

Sandlkw


So, das war`s nun.

Zum Abschluss noch ein Fotoalbum


Bana






 
Top