|
|
| |

Tag der Reservisten in Celle 2007

Seit
einigen Jahren begnügt sich der Verband der Reservisten der Deutschen
Bundeswehr nicht mehr mit Aktivitäten auf Übungsplätzen und
Weiterbildung im Rahmen interner Veranstaltungen, die von der
Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurden. Ausgenommen sind dabei
Einsätze von Reservisten, die ihre Urlaubszeit dafür hergeben, um in
In- und Ausland z.B. Kriegsgräber zu pflegen. Darüber wird ja in der
Presse gelegentlich berichtet. Nun gehen die Reservisten bundesweit
an die Öffentlichkeit, um hier auf ihre vielfältigen Tätigkeiten hin zu
weisen. Motto: Lernen Sie Ihre Reservisten kennen.
So war es am
22. September 2007 in Celle. Die Kreisgruppe Celle hatte mitten in der
Stadt auf einem Platz eine kleine Zeltstadt aufgebaut und machte mit
Info-Tafeln und verschiedenen Aktionen auf sich aufmerksam und
informierte die interessierte Bevölkerung.


Wie
auch in den vergangenen fünf Jahren war die
Reservistenarbeitsgemeinschaft Militärmodellbau mit einer Auswahl ihrer
Modelle dabei und beteiligte sich am Rahmenprogramm. In einem Militärzelt hatten wir auf Tischen einige Modelle im M 1:8 ausgestellt.
Weitere
Modelle in diesem Maßstab standen außerhalb des Zeltes auf einem
abgegrenzten Areal, so dass die Bevölkerung die Modelle gut aus der
Nähe betrachten konnte.
Natürlich
hatten wir auch unsere festen Zeiten, um die Modelle vorzuführen und
mussten manchmal auch Lücken zwischen den einzelnen Vorführungen
anderer Gruppen füllen, die z.B. Steptanz vorführten, Blasmusik
darboten oder als Shanty-Chor Seemannslieder schmetterten.
Da
fuhren dann mit lautem Bebrumm das StuG III im M 1:5 und danach die
beiden Leopard 1A1 und Leopard 2A6. Denen folgte der Schützenpanzer M
113. Alle richtig schön laut.

Wenn
nicht sowieso schon eine Menge Leute auf dem Platz standen und saßen,
um die angebotene Erbsensuppe zu essen oder Kaffee und Kuchen zu sich
zu nehmen, nun wurden sie angelockt und beobachteten die Modelle bei
ihrer Fahrt. Einziger Wermutstropfen für uns: Das Fahren oder richtiger
das Drehen mit den Modellen auf dem groben Kopfsteinpflaster war etwas
problematisch und gar nicht Material schonend. Haben wir aber trotzdem
alles ohne Ausfälle hin gekriegt.
Natürlich
hatten wir auch wieder unseren "Kinderpanzer" dabei, der sich in
gewohnter Weise als Attraktion erwies. Weil unser Rüdiger vergessen
hatte, die Sender für seine 1:16er einzupacken, wurde er zum
"Fahrlehrer" verdonnert, was er dann auch mit Hingabe vollführt hat.
Nebenbei
haben wir damit noch für seine Gesundheit gesorgt: Er kam kaum dazu,
mal eine Zigarette zu rauchen. Wir haben wieder einen großen Packen
"Führerscheine" ausgegeben und eine Menge Kinder erfreut (und manche
Eltern). Festzustellen war, dass noch nie so viele Leute in Celle
vom "Tag der Reservisten" Notiz genommen haben, wie in diesem Jahr.
Bestimmt sind viele der Besucher durch unsere Modelle mit ihrem lauten
Motorgeräusch angelockt worden.
Übrigens:
Der Erlös aus dem Verkauf von Erbsensuppe, Kaffe, Kuchen und Getränken
kam wie in jedem Jahr einer Organisation zugute. Diesmal: Eine
kirchliche Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche mit
langzeiterwerbslosen Eltern.
Klaus Wehler
|
|
|
 |