|
|
| |

"Tag der offenen Tür" des PzBtl 104 in Pfreimd
 Die
Einladung des PzBtl 104 in Pfreimd, mit Modellen im Rahmenprogramm beim
"Tag der offenen Tür" teilzunehmen, kam schon im April und wurde
natürlich freudig angenommen. Ein Anruf wenige Tage vor dem Ereignis
bestätigte, daß es sich mit Unterkunft und Hallen wie beim letzten Mal
verhalte. Also alles bestens?
Die Anreise unserer Jungs erfolgte
am Vortage, weil ja Pfreimd weit im Osten der Republik nahe der
tschechischen Grenze liegt. Am Vormittag waren fast alle dort, um dann
festzustellen, daß nichts organisiert worden war. Von Seiten der
Verantwortlichen der Bundeswehr wurde erwartet, daß die Modelle draußen
im Freien aufgebaut würden. Und das, obwohl man es aus Erfahrung besser
wußte. Naja, bis abends 19.00 Uhr war dann zumindest das geregelt: Es
gab eine Halle.
Weiter ging es mit den Unterkünften.
Fürchterlich. Einer der Jungs mußte im Auto schlafen. Und es gab noch
eine Menge mehr unerfreuliche Erlebnisse. Wollen wir hier nicht alle
aufzählen.
Am nächsten Tag konnten dann also die Modelle in gewohnter Manier präsentiert werden.


Es
gab im M 1:10 etliche Leoparden und Panzertransporter sowie Bergeleos.
Im M 1:7 wurde der Leopard 2A5 vorgeführt. Im M 1:8 gab es zwei
Versionen des T 72. Einmal fahrbereit als "normalen" Kampfpanzer und
dann als fortgeschrittene Baustelle mit Reaktivpanzerung.
Als
Besonderheit wurden einige Modelle im M 1:25 vorgestellt, die noch zu
Zeiten der DDR komplett in Eigenarbeit aus Weißblech aus Konservendosen
gebaut und mit Kabelfernlenkung fahrbereit gemacht wurden. Die Ketten
und Räder wurden ebenfalls selbst hergestellt. Eine außerordentlich beachtenswerte Leistung!
Natürlich konnten alle Modelle auch auf einem abgesperrten Areal draußen im Fahrbetrieb vorgeführt werden.
In
der Halle hatten unsere Jungs eine Fahrschulstrecke eingerichtet, auf
der Kinder mit den Panzermodellen fahren konnten und dann einen
Führerschein für Modellpanzer ausgehändigt bekamen. Finde ich sehr
mutig von Euch, Jungs, die eigenen Modelle dafür zur Verfügung zu
stellen!
Wie immer bei solchen Veranstaltungen, war das Besucherinteresse sehr groß, das der Bundeswehr eher gering.
Das Resumee der Vereinsmitglieder: Vorbereitung Flop, Veranstaltung Top. Nach der Veranstaltung wurde eingepackt und unbeschwert von Verabschiedung oder einem Dankeschön nach Hause gefahren. Leider
haben wir in Pfreimd ein negatives Extrembeispiel erlebt, das man
selbstverständlich nicht auf den Rest der Bundeswehr übertragen kann.
Fragt sich natürlich, ob man einer späteren Einladung dieser Einheit
noch mal Folge leisten sollte.
Klaus für Wolfgang und Volker
|
|
|
 |