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Die RAG Militärmodellbau bei der Emslandmodellbau Lingen 2010
Lange
haben wir es ja abgelehnt, zu dieser Jahreszeit nach Lingen zu fahren.
Aber in diesem Jahr haben wir mal den Mut bewiesen und sind trotz des
nicht gerade idealen Reisewetters nach Lingen gefahren, um an der
Modellbau- und Verkaufsmesse „Emsland Modellbau“ teilzunehmen.
Um es vorweg zu nehmen: Hin- und Rückfahrt verliefen zwar nicht immer angenehm, aber knitterfrei.
Die Modellbaumesse in den Emslandhallen in Lingen fand in einer großen und zwei etwas kleineren Hallen statt.
Der
Schwerpunkt lag zwar bei den Eisenbahnen, aber andere Sparten kamen
auch nicht zu kurz: Die Trucker im M 1:16 hatten eine kleine Halle ganz
für sich und demzufolge eine riesige Fläche. Waren auch eine ganze
Menge Fahrer mit ihren Fahrzeugen und Baumaschinen auf der Piste.
 Daneben und nicht weit von uns entfernt flogen die Leichtflugzeuge mit Begleitung von dröhnender Disco-Musik. In der hinteren kleineren Halle flitzten die RC-Cars Runde um Runde. Dazwischen
immer wieder Verkaufsstände: Modellbausätze, Fertigmodelle (diese
Mini-Hubschrauber sind ja immer noch der Renner!) Modellbauzubehör
u.s.w. Eigentlich gut sortiert.
Neben den Leichtfliegern mussten
wir unsere Fahrzeiten mit einigen Schiffsbau - Kollegen teilen, die
ihre Schiffe und U-Boote in einem kleinen Becken fuhren. Die Absprache
war aber kein Problem, so dass wir täglich fünf halbe Stunden fahren
konnten.
Uns stand eine ausreichend große Fläche zur Verfügung,
die vom Veranstalter während des Aufbaus nochmals etwas vergrößert
wurde. In der entstandenen Nische konnten wir unsere fahrbereiten
Modelle im M 1:10 und 1:8 ausstellen.
Auf den Tischen innerhalb der Absperrung hatten wir eine ansehnliche Zahl von Modellen im M 1:16 platziert.
Für ein Modellgelände standen uns ca. 15m³ gesiebter (!) Mutterboden zur Verfügung.
Leider
war die Erde noch etwas feucht und ist auch während der Tage nicht
richtig abgetrocknet. Dadurch wurden natürlich Ketten und
Reifenprofile, insbesondere der großen Modelle, so richtig
verkleistert. Aber das tat dem Spaß keinen Abbruch. Unser Moderator stellte über Lautsprecheranlage die Modelle, die in der Reihenfolge der Maßstäbe auf die Piste fuhren, vor. Ein
besonderes Konzept hatten wir diesmal nicht. Allerdings gab es doch die
eine oder andere Einlage: So zog „Stahlpanther“ mit seinem
Bergepanther im M 1:8 wiederholt ein liegen gebliebenes Fahrzeug aus
dem Gelände, wobei sich die enorme Leistung der Winde zeigte.
. Thomas
nahm mit seinem Bergepanzer 3 „Büffel“ einen havarierten Waffenträger
Wiesel 1 mit MK 20 an den Haken des Auslegers und verlud ihn auf den
MAN von Andreas.
 Zwischendurch
drehten der MTW M 113, Spähpanzer Luchs, Transportpanzer Fuchs und das
Überschneefahrzeug Hägglunds sowie der Kampfpanzer Leopard
2A6 ihre Runden.
. Daneben fuhren auch Modelle von Fahrzeugen
(Prototypen) der ehemaligen Wehrmacht: Ein Panzerzerstörer
und zwei Flakpanzer Coelian.
Der Maßstab 1:10 wurde durch einen Bergepanzer auf dem Fahrgestell des T 34 vertreten.
. Weiterhin wurde im Maßstab 1:10 noch von Sebastian der Ural sehr heftig über das Gelände bewegt.
.
Im
M 1:16 gab es die Kampfpanzer Sherman und Pershing, .............
. ...........den
Flakpanzer M 16 mit Vierlingsflak auf Halbkettenfahrzeug, die
Kampfpanzer KV 1, T 34, Panther, Tiger II und die Katjusha mit
Anhänger.............
. ........sowie den Bergepanzer Panther (komplett aus Stahl gefertigt und ungeheuer geländegängig), .........
. sowie die Kampfpanzer Leopard 1A4 und 2A6.
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Man glaubt kaum, wie schnell eine halbe Stunde dabei vergeht.
Außer,
dass wir in der kalten Ecke, in der wir untergebracht waren, ständig
kalte Nasen hatten, hat die Veranstaltung viel Spaß gebracht. Abends trafen wir uns dann in der gemütlichen Gaststätte, in der wir auch wohnten, zum Essen, Reden und Lachen.
Nach
dem Willen des Veranstalters, soll unsere Teilnahme an dieser
Modellbaumesse nun ständige Einrichtung werden. Mal sehen, ob das
klappt.
Und hier gibt es noch ein Fotoalbum:
.
Klaus
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