Die
Einladung kam etwas kurzfristig. Dennoch haben erfreulich viele
Vereinsmitglieder gerne mitgemacht, niemand war abergläubisch:
Am
Freitag, 13. Oktober 2006, feierte das Transport Hubschrauber Regiment 10 auf dem
Fliegerhorst Faßberg sein 50jähriges Bestehen u.a. mit einem Familientag.
Vorausgegangen
waren am Vortage endlose Feiern mit Ansprachen und abends ein feierlicher
Zapfenstreich.
Am Freitag
ging es nun viel lockerer zu. Ein großer Teil des Flugplatzes und der Hallen
war mit Attraktionen belegt. Im Freigelände waren Fluggeräte vom Beginn der
Bundeswehr an bis heute ausgestellt. Natürlich bildete dabei der neue
Kampfhubschrauber „Tiger“ den Mittelpunkt.
In
Abständen zeigten die Hubschrauber ihre
Möglichkeiten und Fähigkeiten. Da wurden Einsatztruppen von der Bell UH1D
abgeseilt, Truppen mit dem CH 53 abgesetzt, Bo 105 flogen Angriffe oder eine CH
53 transportierte eine am Seil hängende Bo 105 oder spuckte einige Waffenträger
Wiesel aus . Riesenvorstellung.
In einer
der Reparaturhallen für Hubschrapps war uns eine Ecke eingerichtet worden, wo
wir unsere Modelle platzieren und vorführen konnten. Da das Wetter es gut
meinte, konnten wir auch draußen auf dem großen Platz vor der Halle fahren.
Einge
Modelle im M 1:8 waren auf Tischen ausgestellt, weil sie sich noch im Bau
befinden:
Beide
Hotchkiss, der HS 30 und der M1 Abrams. Daneben in einer Vitrine der fertige
Wiesel 1 MK 20 von Würmchen.
Im M 1:10
standen dort die Baustelle des BergePz Büffel und des Brückenlegers Biber.
Würmchen
hatte diesmal auch seine 105 mm Feldhaubitze im M 1:8 aus dem Diorama befreit.
So konnte sie hinter den MAN 7t
gehängt und durch die Gegend gezogen werden. Imposantes Gespann.
Den großen
Platz ausnutzend fuhren wir auch mal im Konvoi, bestehend aus Leopard 2A6, MAN 7t mit
Haubitze, SchPz M113 und TPZ Fuchs. Sah
richtig gut aus. Die zahlreichen Besucher des Familientages zeigten sich sehr
interessiert.

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Selbstverständlich
hatten wir wieder unseren Kinderpanzer mit, der ständig in Betrieb war. Wir
haben damit eine Menge Kinder begeistert und viele Modell-Führerscheine
ausgegeben. |
Mit
dem MAN 15t wurden zwischendurch auch
mal wieder Kinder spazieren gefahren.
Der
Schützenpanzer kurz Hotchkiss, der ja nun inzwischen rollfähig ist, wurde von
dem MAN über das Gelände und einige Hindernisse gezogen. Macht sich gut.
Das
Besucherinteresse an den Militärmodellen Rad/Kette – obwohl in einer Fliegerkaserne – war sehr groß.
Der
Kommandeur des Transport Hubschrauber Regiments 10 machte eine begeisterte
Eintragung in unser Gästebuch.
Der
Kommandeur der Technischen Schule der Luftwaffe 3 schloß sich ebenfalls mit
einer Eintragung an.
Das
TransportHubschrauberRegiment 10 bekam
vom General den Namen„TransportHubschrauberRegiment
„Lüneburger Heide“ verliehen.
Bis dahin
hieß das Regiment im Volksmund “Heideflieger“.
Noch etwas
zur Information:
Vom
Flugplatz Faßberg aus starteten und landeten damals anläßlich der
Berlin-Blockade durch die Russen die „Rosinenbomber“ .
In der
Nähe des Fliegerhorstes Faßberg ist eine Gedenkstätte eingerichtet, auf dessen
Gelände ein originaler Rosinenbomber steht und verschiedene andere informative
Dinge zur Blockade zu sehen sind. Ein Besuch dort lohnt sich.
Klaus
Wehler