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Im Vorfeld hatten ja bereits viele der Kerncrew
abgesagt, sodass wir in diesem Jahr in dezimierter Aufstellung und mit
deutlich weniger großen Modellen an der Modellbaumesse in Hamburg
teilnahmen. Bereits zu Beginn der Messe zeichnete sich ein deutlich
kleineres Gelände und eine ziemlich schlechte Position des Standes
ab. Wir versuchten jedoch mit den Gegebenheiten klar zu kommen und
holten eigentlich das Beste raus. Mehr war beim Anlegen des
Geländes einfach nicht machbar. Dazu kam noch die Tatsache, dass
dieses Jahr nur ganze 4 RAG-Mitglieder das Aufbauen des Geländes
übernahmen. Zudem zeichnete sich bereits am Freitag ein undichtes
Wasserbecken ab. Das bewirkte ein Unterspülen des ganzen
Geländes, sodass auf bestimmten Teilen ans Fahren gar nicht mehr
zu denken war. Das Becken konnte erst am Samstag abgedichtet werden.
Dabei lief fast das ganze Wasser aus und zerstörte große
Teile des Geländes.

Nur mit Hilfe aller konnte ein einigermaßen
vernünftiges Fahren der Modelle gewährleistet werden.
Dafür mein Dank an alle Teilnehmer der RAG. Mein besonderer Dank
geht dieses mal an Volker Krellenberg. Ohne seine tatkräftige
Unterstützung hätten wir überhaupt keine Pflanzen im
Gelände gehabt. Er hat extra seinen Garten geplündert, um das
Fahrgelände mit ein wenig Grünzeug zu bestücken. Danke
dafür Volker!
So nun aber zu den Highlights der Ausstellung, die
dieses Jahr in nur 2 Hallen stattfand. Die RAG konnte dieses Mal mit
mehr 1:16er Modellen als 1:8er Modellen aufwarten. Dabei konnten wir
fast die ganze Palette des zweiten Weltkrieges und einige moderne
Modelle der Bundeswehr zeigen.
An 1:8er Modellen hatten wir dieses Jahr nur den Marder
von Ingo, den Kanonenjagdpanzer von Dirk und den Leopard 2A4 von
Andreas dabei.
Video Clip
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Auch konnte der große Tiger von Michael seine
Runden im Gelände ziehen. Dabei achteten wir darauf, dass wir die
Modellgrößen nicht mischten. Wir begannen dieses Mal mit den
1:16ern und wurden dann größer. Wir haben uns aufgrund der
Masse an Modellen im Maßstab 1:16 dazu entschlossen.


Die einzelnen Vorstellungen dauerten immer ca. 60
Minuten, wobei eine Vorstellung der Modelle ca. 30 Minuten in Anspruch
nahm. Danach veranstalteten wir ein freies Fahren, bei dem dann alle
Modelle durchs Gelände fuhren. Auch einige Truck-Kollegen bewegten
Ihre Modelle bei uns auf dem Gelände. Dabei war dieses Mal ein
großer Unimog im Maßstab 1:8, der sich als sehr
geländetauglich erwies und den Panzern in nichts nachstand. Bei
den Präsentationen wurde natürlich auch wieder auf die
Modelle eingegangen und dabei einige interessante Details des Modells
mit Informationen des Originals gemischt.
Das Publikum zeigte sich sehr interessiert und die
Mitglieder mussten immer wieder Rede und Antwort stehen. Da wir uns die
Halle mit den Truckern teilen mussten, setzten wir alle 2 Stunden eine
Vorstellung an, die auch eigentlich immer gut besucht war.

Traditionell ist der Freitag eigentlich nicht so gut
besucht, aber dieses Mal war dies anders. Bereits am Freitag war es
sehr voll und wir konnten auf viele gut besuchte Vorstellungen
zurück blicken. Wäre das Wasserbecken dicht gewesen,
hätten wir dem Publikum noch mehr zeigen können. Aber das
austretende Wasser machte ein vernünftiges Fahren fast
unmöglich. Der Marder zeigte sich von seiner besten Seite und
zeigte was er konnte. Auch der Leo von Andreas war sehr oft im
Gelände zu finden.
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Die vielen 1:16er Modelle fuhren eigentlich immer. Da
war eigentlich alles was man so kennt vertreten. Vom T34, Tiger1 und 2
bis hin zum Pershing konnte man alles bestaunen. Auch konnte ein
Leopard 2A6 und ein Fuchs gezeigt werden. Der Fuchs hat natürlich
auch im Wasser gezeigt was er konnte. Der Bergeleo in 1:10 von
Dirk war eigentlich auch immer im Gelände zu finden und zeigte
alle seine Funktionen.

An 1:10ern konnte auch noch der KaJaPa 1:10 von Volker
gezeigt werden. Das Modell bestach durch seine extreme
Geländetauglichkeit und glänzte durch seine vielen Details.
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Zu guter letzt zeigte dann immer der Tiger im Maßstab 1:5 seine enorme Geländetauglichkeit.
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Aber am meisten staunten die Besucher dieses Mal
über den AAVP7A1 Maßstab 1:35 von Alex der im Wasserbecken
zeigte, dass auch ein 1:35er Modell den Vergleich mit einem
großen Modell nicht zu scheuen braucht.
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Der Leopard 2A6 Maßstab 1:10 von Heinrich hatte
dieses Mal einige Probleme mit dem Sound, zeigte aber trotzdem was er
kann. Auch der Leopard 2A4 von Andreas zog sich einige Blessuren zu,
sodass er am Sonntag nur noch als Standmodell auf dem Tisch seine
beeindruckenden Maße und Funktionen zeigen konnte.

Dieses Mal traf auch endlich das angekündigte
Filmteam von N24/SAT1 ein und filmte unsere Modelle am Stand und im
Gelände. Dabei wurden auch einige Kameras auf den Modellen
platziert, die diese dann durchs Gelände fuhren. Ausgestrahlt soll
es ca. in 2-3 Wochen werden. Dann wird es am Donnerstag um 23:00 bei
Spiegel TV gezeigt.
Fazit: Die Ausstellung hat eigentlich für die
Besucher nichts Neues gebracht. Für uns zeichnet sich der
momentane Tiefpunkt in Hamburg ab. Die Ausgangssituation wird
eigentlich jedes Jahr schlechter. Dieses Jahr jedoch muss man
sagen……schlechter geht es nicht. Nicht nur das
Gelände, die Position, auch die Rahmenbedingungen waren
indiskutabel, sondern auch die Planung war um einiges schlechter als
letztes Jahr.
Über eine Teilnahme an der nächsten Modellwelt Hamburg muß nachgedacht werden.
Andreas Behrens
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