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Museumsnacht bei der Wehrtechnischen Studiensammlung in Koblenz 2005
Wieder einmal hatte die WTS in Koblenz zu einer Museumsnacht nach Koblenz eingeladen.
Einige der Mitglieder sind diesem Ruf gefolgt und haben sich in Koblenz
eingefunden. Da zur selben Zeit auch noch eine Veranstaltung im
Panzermuseum in Munster angesetzt war, haben wir uns dazu entschlossen,
die beiden Events aufzuteilen, um beide mit ausreichend Modellen
bestücken zu können.
Grundsätzlich kann man sagen, wer einmal die Möglichkeit hat
sich die Sammlung anzuschauen sollte diese Möglichkeit wahrnehmen,
denn die Sammlung ist an Vielfältigkeit kaum zu übertreffen.
Es ist eigentlich für jeden was dabei. Besonders die Abteilung mit
den Schusswaffen sollte an dieser Stelle erwähnt werden. Dort sind
eigentlich aus allen Epochen der Schusswaffengeschichte Exponate
vorhanden. Auch auf dem Gebiet der Kampfpanzer bietet die WTS
eigentlich eine große Vielfalt an unterschiedlichen Prototypen
und auch alten
Fahrzeugen aus dem WW2. Kurz gesagt……….hinfahren……..es lohnt sich!!!!!
Die Veranstaltung wurde etwa gegen 14:00 Uhr für den
Besucherverkehr freigegeben. Wir hatten bis zu dieser Zeit schon unsere
Modelle auf einigen Tischen aufgebaut und da wir die einzigen mit
Modellen waren, war der Andrang dem entsprechend groß. Es waren
eigentlich alle Größen dabei. Vom Maßstab 1:8 bis hin
zum Maßstab 1:16. Aber die Masse an Fahrzeugen wurde diesmal
eindeutig von der Fraktion des Maßstabs 1:16 gestellt. Da die
Veranstaltung unter dem Motto „50 Jahre Bundeswehr“ lief,
waren auch unsere Modelle dementsprechend angeglichen. Die meisten der
Modelle waren BW-Fahrzeuge, aber auch einige WW2-Modelle fanden ihren
Platz. So war der Puma in 1:8 dieses Mal das größte Modell.
Zwei Leopard 2A4 1:10 und zwei Leopard 1 auch im Maßstab 1:10 und
ein M88 bildeten die Gruppe der 1:10er BW-Modelle. Als
Panzertransporter war auch dieses Mal der alte Faun im Maßstab
1:10 dabei. Da die Masse an 1:16er Modellen so groß war will ich
hier jetzt nur einige der ausgestellten Modelle nennen. Ausgestellt
wurden zwei Leopard 1, ein Gepard, ein Fuchs, drei Pershings, etliche
Königstiger und Tiger 1 usw. Die Auswahl war dort so
vielfältig, das eigentlich für jeden Geschmack was dabei war.
Pünktlich um 16:00 Uhr war es dann soweit. Die Originale hatten
Ihren ersten großen Auftritt des Tages. Da wie schon geschrieben
das Motto der Veranstaltung auf Fahrzeuge der Bundeswehr abzielte,
wurden auch nur BW-Fahrzeuge aller Epochen gezeigt. Bis auf zwei
Ausnahmen wurden dieses Jahr nur Radfahrzeuge vorgestellt. Darunter der
Ozelot, der Dingo1, das Pioniererkundungsfahrzeug und einige alte
Transportfahrzeuge. Als Kettenfahrzeuge wurden nur der Leopard 1 in der
Fahrschulvariante und der Jaguar vorgestellt. Besonders beeindruckend
war das Pioniererkundungsfahrzeug aus dem Jahre 1977. Der Motor des
Fahrzeuges war fast gar nicht zu hören. Die zweite Vorstellung des
Tages fand dann gegen 22:00 Uhr statt. Die unterschiedlichen Fahrzeuge
präsentierten sich alle in gutem Zustand und waren sehr
beeindruckend in Ihrer Erscheinung.
In den Zeiten dazwischen, hatten wir die Möglichkeit unsere
Fahrzeuge zu bewegen. Dabei wurde der gesamte Ausstellungsraum genutzt.
Viele der Modelle fanden sich irgendwo in den großen Hallen
zwischen den Prototypen der unterschiedlichsten Epochen wieder und
wurden von Jung und Alt gleichermaßen bestaunt. Als
Höhepunkt wurde dann immer die Beladung des Panzertransporters
Faun mit einem Leopard 1 dargestellt. Auch der Leopard 2 fand einmal
Platz auf dem alten Faun und ließ sich durch die Hallen
transportieren.
Fazit: Die Veranstaltung muss man als gut und mehr als gelungen
bezeichnen. Die Unterstützung durch die Museumsleitung war gut. Es
wurden ausreichend Tische und Stühle zur Verfügung gestellt
und Freikaten für das Essen in der Truppenküche gab es auch.
Die Besucherzahl war allerdings nicht so gut. Ich kann nicht verstehen,
wieso solch eine Veranstaltung nicht so gut besucht wird. Wir
Mitglieder der RAG hatten jedenfalls unseren Spaß.
Andreas Behrens



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