Am 25. Juli war die RAG beim PzArtLehrBtl 325 zum Tag der offenen Tür in Schwanewede eingeladen worden. Da sich der Termin ursprünglich mit einer Veranstaltung in Bad Frankenhausen schnitt, konnte nur eine Notcrew für dieses Event zusammengestellt werden.

Im weiteren Verlauf der Planung, wurde jedoch die Veranstaltung in Bad Frankenhausen abgesagt und Schwanewede war nun das einzige Event, welches die RAG an diesem Wochenende zu bestreiten hatte.

Da nun ja wieder jede Menge Modelle und auch willige Kameraden zur Verfügung standen  wollten wir eigentlich mit einem Großteil der Modelle in Schwanewede erscheinen. Dies wurde jedoch vom Veranstalter abgelehnt, da für die RAG nicht genügend Platz zur Verfügung stand. So waren wir also am Samstagmorgen ganze 9 Mann, die mit Ihren Modellen in Schwanewede eintrafen.




Als Treffpunkt wurde das Hauptportal des Btl’s  ausgewählt, wo wir auch von unserem Begleitoffizier abgeholt werden sollten. Dies ging wieder mal schief und wir mussten uns selber zum Ausstellungsort durchfragen. Nach etwa 30 Minuten hatten wir jedoch unser Gelände gefunden und der für uns zuständige Oberfähnrich wartete schon ganz ungeduldig auf uns.

Was wir als Gelände vorfanden war schlicht eine Wucht. Sogar ein paar kleine Häuser waren als Dekoration innerhalb des Geländes aufgestellt worden. Da die Bundeswehr anders als geplant nun mehr als genug Platz für uns hatte, gingen wir mit unseren paar Modellen schlichtweg in dem großen Gelände unter.


Trotzdem versuchten wir unsere Modelle so gut es geht zu platzieren um den Platz optimal auszunutzen.  Dieses Mal waren die Panzerhaubitze 2000, Büffel, Bergepanzer „Standard“, 2 Leopard 2A6, Leopard 2A4, 2 Füchse, Leopard 1 und ein noch nicht fertig gestelltes Modell des Kanonenjagdpanzers mit von der Partie.


Schnell richteten wir uns ein und auch die Standmodelle konnten dieses Mal außerordentlich gut in Szene gesetzt werden. Der Veranstalter hatte eigens dafür Bilder aufgehängt und einen großen dekorierten Tisch zur Verfügung gestellt. Auch die Kaserne war gut hergerichtet worden. Alle einzelnen Veranstaltungen waren leicht zu finden und sehr gut ausgeschildert worden. Überhaupt präsentierte sich die Kaserne in einem sehr sauberen und gepflegten Zustand. Die Soldaten waren sehr freundlich und hilfsbereit. Auch an unserem Stand war immer ein Soldat der schnell helfen konnte, wenn wir noch was brauchten. Auch der Chef der 5. war mehrere Male am Stand und erkundigte sich nach unserem Befinden und ob wir noch irgendwas brauchten. Überhaupt war dieses Event mit nichts zu vergleichen, und sehr viel angenehmer als die Veranstaltung in Torgelow.

Zu den Waffensystemen die zur Schau standen, kann man nur sagen „SUPER“. Da stand fast alles, was wir in der Bundeswehr haben. Vor allem natürlich die Panzerhaubitze 2000 gleich mehrer Male. Dann der Leopard 2A6 und ein Fuchs „RASIT“ und ein Marder 1A2. Auch ein MARS und der Spähpanzer „Luchs“, sowie ein Bergepanzer „Standart“. Ein Multi, ein M113 und ein Wolf war gut durch den Veranstalter in Szene gesetzt worden. 2 Panzertransporter standen recht dekorativ in der Mitte des Platzes. Einer beladen mit einer Haubitze, der andere beladen mit einem Bergepanzer.  Mitfahrgelegenheit war dieses Mal durch den M113 und den Marder 1A2 gegeben. Da das Event aber sehr gut besucht war, war die Schlange sehr lang und man mußte schon mal eine gute halbe Stunde auf seine Mitfahrgelegenheit warten.








Unsere Vorstellungen waren dieses Mal wieder sehr gut besucht. Nur hatten wir kein festes Programm und fuhren eigentlich immer. Es war immer eine große Anzahl Interessierter Soldaten am Stand und löcherten uns mit vielen Fragen. Vor allem wollte man wissen, was denn so was kostet. Und nachdem wir den Wissensdurst der Kameraden gestillt hatten, bekamen diese sehr große Augen und konnten gar nicht fassen, wie viel Geld unsere Modelle im einzelnen verschlingen. Auch kam die Frage der Schussfähigkeit des öffteren vor und wir erklärten, das es uns nur auf die Technik und das authentische Aussehen ankommt und nicht auf den „scharfen Schuss“. 

Die dynamische Waffenschau zeigte dieses Mal den Beladevorgang einer  Panzerhaubitze 2000 und die einzelnen Besatzungen präsentierten Ihre Fahrzeuge bis zum simulierten Schuss. Auch ein Marder fungierte als Aufklärer und der Multi zeigte, wie schnell er Munition für die Haubitze ins Gelände schaffen kann. Alles in Allem 30 Minuten pure Action. Und eine wahre Wonne zum zuschauen.

Wie schon angesprochen, war unser freies Fahren dieses Mal nicht durch ein Programm geprägt. Die einzelnen Modelle zeigten was Sie konnten. Als Highlight möchte ich dieses Mal das Abschleppen eines Leo2A4 durch den Bergepanzer „Standart“ nennen.


Die Besucher waren doch erstaunt, zu was die einzelnen Modelle alles im Stande sind. Ganz besonders waren die Besucher von dem Sound des Leoparden beeindruckt. Der dröhnte richtig heftig durch die Halle.

Fazit: Ein rundum gelungenes Event. Der Betreuung und dem Service durch die Bundeswehr soll hier ein ganz besonderes Lob ausgesprochen werden. Man hat sich förmlich überschlagen, um uns den Tag so angenehm wie möglich zu machen. Man hat wirklich an alles gedacht…….Ich würde mir für ein nächstes Mal eine größere Anzahl an Ausstellern wünschen, aber das hat die Bundeswehr dieses Mal leider nicht auf die Reihe bekommen. 

Andreas 

 
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