Zum zweiten Mal wurde dieses Jahr die Nordseemodellbau in Oldenburg veranstaltet.

Bereits letztes Jahr waren wir mit vielen Modellen vertreten und wollten natürlich auch dieses
Jahr mit möglichst vielen verschiedenen Modellen anreisen und diese dem Publikum zu präsentieren. Zumindest was die Modellvielfalt angeht konnten wir unserem Publikum wiederviele verschiedene Modelle zeigen. Nur was das Publikum angeht konnten unsere Erwartungen nicht erfüllt werden.

Bereits am ersten Tag zeichnete sich ab, dass dieses Event wohl nicht sehr gut besucht sein wird. Am zweiten Tag wurden unsere Prognosen aber noch weit unterschritten, denn da war gähnende Leere angesagt. Die einzelnen Hallen waren derartig leer, dass der Veranstalter die Türen für die Aussteller abschloss, damit diese nicht bereits vorzeitig das Weite suchten.


Nur zu den Vorstellungen fanden sich 50-80 Leute am Stand ein, um unsere Vorführung bestaunen zu können. Aber auch dabei taten sich riesige Lücken an der Absperrung auf, sodass die Besucher keine Probleme hatten unsere Modelle im Gelände zu begutachten. Ich denke, dass auf Grund der schlechten Besucherzahlen das Event in Zukunft wohl nicht mehr auf unserem Kalender stehen sollte.

Jetzt aber von Anfang an:  Auch bei diesem Event hatten wir das Wetter auf unserer Seite. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich wieder viele RAG-Mitglieder aus allen Teilen Deutschlands in Oldenburg. Bereits am Freitag hatte das Vorkommando den Aufbau unseres Geländes mit sehr viel Elan abgeschlossen und ein wirklich gutes Gelände modelliert .





Dabei konnten Sie auf Muttererde zurückgreifen, die sich im Laufe der Veranstaltung als sehr gut erwies. Dieses Mal hatten wir die Möglichkeit uns ein größeres Gelände mit den Kollegen der Truck-Fraktion zu teilen.


Die Trucker, alle vertreten mit Modellen im Maßstab 1:8, hatten die Möglichkeit Ihr Gelände und unser Gelände zu kombinieren. Also sah man auch manchmal einige „große Brummer“ im lehmigen Gelände rumfahren.




Andersrum hatten wir die Möglichkeit unsere Modelle im Gelände der Trucker zu bewegen. Die Zusammenarbeit war wirklich gut und man sprach sich bei den Frequenzen sehr gut ab. Da wir uns über die anderen Modelle in den anderen Hallen keine Sorgen machen brauchten, konnte ein ganztägiger Fahrbetrieb dargestellt werden. Es waren immer Modelle in den beiden Geländen zu bestaunen. Auch unsere!!!! 

Bei den Vorführungen wurden Modelle der Trucker in unser Programm eingebaut. Da die Trucker selber keine Moderation hatten, wurde diese gleich von uns mit übernommen. Die Moderation übernahm dieses Mal Thomas Lang und meine Wenigkeit Andreas Behrens. Die Zusammenarbeit war diesbezüglich sehr gut und hat mir sehr gut gefallen.

Aber nun zum Programm:

Im Gegensatz zu anderen Vorstellungen bei anderen Events, haben wir dieses Mal mit den Modellen im Maßstab 1:16 begonnen. Dabei wurde den Besuchern ein T34/76 und ein Tiger1 im Gelände vorgeführt. Die Besucher zeigten sich jedoch relativ erstaunt, wie gut die „Kleinen“ im Gelände zurecht kamen. Danach wurden wir dann etwas größer und zeigten einen PT76 Schwimmpanzer der russischen Armee und einen Leopard 2A4 der Bundeswehr im Maßstab 1:10.


Der Pt76 war ein außergewöhnliches Modell und zeigte sich als extrem geländegängig und wühlte sich ohne Probleme durch den Lehm. Auch der Leo konnte wieder einmal beweisen, wie gut die Modelle des Maßstabs 1:10 im Gelände arbeiten.


Nun wurden wir wiederum wieder etwas größer und zeigten mit der Panzerhaubitze 2000  ein außergewöhnliches Modell welches zum Schluss der Vorstellung auch seine „Knallfähigkeit“ unter Beweis stellte. Mit dem Büffel betrat dieses Mal leider das einzige Bergefahrzeug das Gelände.




Wir zeigten dieses Modell mit all seinen Funktionen, welches mit einen Verladeszenario den MAN 5 Tonner belud. Der MAN 5 Tonner zog vorher bereits ruhig seine Bahnen durch das Gelände. Nun jedoch bauten wir einen weiteren Truck von den Kollegen von „Nebenan“ ins Programm ein. Es wurde gezeigt, wie der Büffel einen doch etwas betagtes Modell eines Hanomag 1936 mit Anhänger aus dem Gelände zog. Der Hanomag hatte sich zuvor an einer Steigung festgefahren. Auch dieses Szenario wurde von den wenigen Besuchern mit lautem Beifall beklatscht.


Danach wurde Ingos Marder1A1 ins Gelände geschickt und zeigte was er kann. Dabei wurden den Besuchern alle Funktionen des Modells gezeigt. Die Gäste waren von der Abgas-Simulation des Marders begeistert.


Jetzt wechselten wir wiederum unseren Maßstab und präsentierten unseren „Dicken Brummer“ den Tiger 1 im Maßstab 1:5. Dieses Modell hatte ja noch in Munster mit einigen technischen Problemen zu kämpfen. Zeigte sich jedoch jetzt wieder von seiner guten Seite und pflügte durchs Gelände. Die Besucher waren begeistert!!!!!!


Als Highlight muss man wohl das Berge-Szenario des Büffels betrachten, was von den Besuchern am meisten beklatscht wurde.

Zum Abschluss muss man sagen, dass das Event wieder mal großen Spaß gemacht hat. Wir hatten viel Spaß mit unseren Modellen und konnten den wenigen Besuchern zeigen, wozu unsere Modelle im Stande sind. Ich bezweifle jedoch, dass dieses Event nächstes Jahr noch einmal  stattfindet. Die Besucherzahlen waren so schlecht, als das dies kein weiteres folgendes Event in Oldenburg rechtfertigt. Zumindest sollten wir ernsthaft darüber nachdenken, ob wir Oldenburg aus dem Programm nehmen, wenn der Veranstalter nächstes Jahr einen neuen Versuch startet. Das müsste jedoch mal mit allen Mitgliedern besprochen werden.

 Andreas Behrens             

 
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