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Die RAG Militärmodellbau bei der 12. traditionellen Modellbauausstellung im Deutschen Panzermuseum in Munster
Es war mal wieder soweit: Das Museum in Munster öffnete seine Tore für die traditionelle Pfingstausstellung.
Samstag
und Sonntag gab es wieder alles für Modellbauer und Interessierte zu
sehen. Das Museum hat bekanntlicher Weise eine neue Halle
erhalten in der die ‚Großen' bestens untergebracht sind. Die alten
Hallen wurden in der Winterpause komplett neu eingerichtet. Die ca. 200
Aussteller bauten ihre Stände fast malerisch zwischen die Exponate,
somit gab es in jeder Ecke viel Kleines und Großes zu bestaunen. 

Das
Wetter meinte es sehr gut mit uns, was zu regem Andrang bei den
Vorführungen auf unserem Modellgelände führte. 3-mal täglich bekamen
die Besucher für ca. eine Stunde vorgeführt, was die ‚Kleinen' so alles
können. Zu erst kam der Maßstab 1:16 an die Reihe. Hier hatten
wir aus dem WWII, Sherman, Pershing, Tiger, Königstiger, Panzer III,
Hummel und viele weitere Modelle zu bieten. Des Weiteren hatten wir
Leopard Panzer, einen schwimmfähigen Fuchs neben ein paar
‚wasserscheuen' Vertretern des Transportpanzers.
Video Clip 




Im
Anschluss an unsere Vorführung hatte das PTI Panzer Team Itzehoe
ihren Auftritt auf unserem Modellgelände.
Video Clip 
Sie
begeisterten die Zuschauer mit zwei SLT 50 Panzertransportern, die eine
Verladung durchführten und mit ihrer Last sogar in dem Gelände bewegt
werden konnten. Sie hatten ein kleines Diorama mitgebracht, das regen
Zuschauerzuspruch fand.
Der Maßstab 1:10 war leider recht
schwach besetzt. Dennoch konnten wir hier einen Bergepanzer 2 Standard
nebst einem Leopard 1 und einem Leopard 2A6 vorführen.
Video Clip 

Auch ein französischer AMX 30 Pluton war noch vertreten. Im
Maßstab 1:8 hatten wir aus dem WWII Tiger und Panther zu bieten.
Beeindruckend für die Zuschauer war aber unsere Vorführung einer
kleinen militärischen Geschichte, die von folgenden Panzern und
Fahrzeugen in Szene gesetzt wurde: Leichter Spähpanzer Fennek,
Transportpanzer 1 Fuchs, Waffenträger Wiesel TOW und Wiesel MK
20, Kampfpanzer Leopard 1, Kanonenjagdpanzer,
Flakpanzer Gepard, Panzerhaubitze 2000 und MTW.
Video Clip 





Traditionell wurde es
bei der Vorführung etwas lauter und unsere Pyrotechniker konnten sich
wie immer austoben. Wir hatten früher einmal den Museumschef gefragt,
ob wir denn auch knallen dürfen. Antwort: Wir sind ein Panzermuseum, die Leute erwarten das. Na denn!!! Es
ging darum, das Land hinter dem Gewässer von ‚bösen Buben' zu befreien.
Ein Trupp wurde zur Erkundung entsandt, um Aufklärung zu betreiben.
Dies erledigten der Fennek, der Fuchs und ein französischer Aufklärer. 
Unterstützt wurden die Fahrzeuge von den beiden Waffenträgern Wiesel.
Im Verband folgte der M113 MTW, flankiert von Kanonenjäger und Leopard
1. Den Luftraum überwachte und sicherte unser Gepard. 
Aus
Kleinwaffen erhält der Verband Feindfeuer und zieht sich in Deckung
zurück. Nun wurde der LARS zur Verstärkung angefordert und gab
gemeinsam mit dem Kanonenjäger ein paar Schüsse ab. 
Die Treffer wurden
mit elektronisch gezündeten Silvester-Knallkörpern simuliert. 
Nach dem
Feuerüberfall konnte der Fuchs durch das Gewässer schwimmen und das
Gelände erkunden. 
Nach der Sicherung durch den Fuchs, konnten die
Herren ‚Biber' (2
Kollegen in Ermangelung eines Brückenlegers) die Pionierbrücke auslegen
und der Verband kam sicher in das befreite Land. Nach dieser Vorführung kamen die ‚Großen'. Erstaunlicher Weise wird diese Kategorie immer zahlreicher. Das freut uns!!!!
Video Clip Als
erstes hatten wir Michael mit seinem Tiger I im M 1:5, der mit seinem
Motorsound aus 2-mal 110 Watt Sinus Lautsprechern für mächtigen
Lärm sorgte. 
Als nächstes kam dann ein Jagdpanther im M 1:5, der
zwar wesentlich leiseren Sound an Bord hatte, aber mit seinem Knall aus
der Kanone wirklich alles in den Schatten stellte. Sogar die Besucher
in den Hallen zuckten regelmäßig zusammen. 

Dieses Modell ist vom
Antrieb her eine Besonderheit: Es wird entweder von einem
Verbrennermotor oder wahlweise von einem Elektromotor angetrieben. Thomas
sorgte mit seinem Sturmgeschütz III und dem Maultier im M 1:5 ebenso
für ausreichend staunende Gesichter. Das Maultier hatte einen
Nebelwerfer angekoppelt. Das Sturmgeschütz konnte zwar nicht knallen,
dafür aber eine leere Patronenhülse auswerfen. Außerhalb unserer
festen Vorführungen zeigte ein Kampfpanzer Leopard 2A4 im M 1:7, dass
auch Raubkatzen nicht wasserscheu sind. Dieser Panzer ist gekapselt und
konnte durch unser Gewässer ‚tauchen'. Weiterhin führte Ingo ein
Pioniergerät, den Zettelmeyer ZL 4001B Radlader im Maßstab 1:8 vor.
Damit konnte er sich in der Sandgrube so richtig austoben. Als
Dauereinrichtung hatten wir eine von Jenny und Helfern betriebene
Panzerfahrschule eingerichtet. Andy von Imperial Modellbau hatte uns
mal wieder einen Modellpanzer im M 1:16 zur Verfügung gestellt,
mit dem wir Kinder fahren lassen konnten und ihnen dann einen
"Panzerführerschein für Modellpanzer" überreichten. So konnten wir über
120 Kinder erfreuen! Danke, Andy!! 

Gleichzeitig verkauften wir
Lose für 1.- Euro, um den "Fahrschulpanzer" nachmittags zu verlosen.
Nebenbei gab es aber auch noch andere kleine Preise zu gewinnen, so
dass wir ordentlich was in die Spendenkasse für die Deutsche
Kinderkrebshilfe legen konnten. Die gesamte von uns gesammelte Summe in diesem Jahr beläuft sich zur Zeit auf 1088.- €.
Allen
Mitwirkenden danke ich im Namen der RAG für ihr Engagement und das
gelungene Wochenende. Mir hat es sehr gefallen und ich denke den
Zuschauern ebenso. Auch die Disziplin an der Frequenztafel hat
wunderbar geklappt, trotz der vielen unterschiedlichen Modelle. Soweit
ich weiß gab es kaum ‚Störungen'. Na ja, ein paar Jungs in der Halle
waren nicht immer diszipliniert und haben mal einen Sender
eingeschaltet. Böse Buben!!
Neben fast jeder noch so gelungenen Veranstaltung, gibt es leider immer wieder
unschöne Nebenschauplätze. So leider auch diesmal bei uns! Es gab da einen
GAST - Fahrer eines T90 in 1:8 von einer russischen Firma, der noch nicht in der
Panzerschule war und aufgrund dessen wie ein wilder unterwegs war. Er hat einen
Beobachtungsturm eines RAG Mitgliedes im wahrsten Sinne 'platt' gewalzt.
Naja Schäden können immer mal geschehen, aber der Anstand gebietet es
schliesslich, dass man sich beim Geschädigten entschuldigt und eine
Wiedergutmachung an bietet.
Dieser Turm steht nun schon seit Jahren auf dem
Komandantenhügel und es ist noch nie etwas geschehen!!! Schade, dass sowas
erwähnt werden muss, aber es ist das mindeste was ich hier tun kann.
Nach Pfingsten ist vor Pfingsten, und ich bin überzeugt davon, dass wir das Event in 2009 noch toppen werden! Und hier gibt es noch ein Fotoalbum:
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Euer Florian Rudolph
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