|

Letzter Aktionstag 2008 der RAG Militärmodellbau
Am Samstag Mitte Oktober haben wir nun den letzten Aktionstag im Deutschen Panzermuseum in Munster durchgeführt. Wenige
Tage zuvor hatten wir schon mal Unmengen von Laub vom Modellgelände und
aus dem Teich entfernt. Aber nur, um Platz für andere Blätter zu
schaffen. Im Sommer sind die Bäume ja als Schattenspender willkommen.
Aber auf die Spenden im Herbst kann man gerne verzichten. Na, was solls.

Wir hatten diesmal neben dem Spaß mit Modellen auch zum Arbeitseinsatz eingeladen. Und
tatsächlich: Trotz der Drohung, dass gebuddelt werden sollte, kamen
Leute, gar nicht mal so wenige. Christian hatte als
Überraschungsneuheit das neue "Werbe RAG Plakat " aufgestellt,
welches allein schon von seiner Größe mächtig Eindruck hinterließ.
Insgesamt
hatten sich 22 Teilnehmer eingefunden, meist natürlich RAG-Mitglieder,
aber auch Gäste. Die mussten natürlich nicht arbeiten. So war denn
auf dem Modellgelände auch immer einiges an Modellen unterwegs, während
eine fleißige Truppe sich in Erdbewegung übte. 
Bevor die Modelle auf
die Piste konnten, musste natürlich wieder das inzwischen reichlich
gefallene Laub entfernt werden. Das wurde diesmal nicht in mühseliger
Handarbeit erledigt, sondern von Olaf mit seinem starken Pustefix. Und
weil Olaf sich nicht bremsen konnte, hat er auch noch das Laub
entfernt, das jenseits des Zaunes lag. Riesiges Arbeitspensum. Danke Olaf !
Auf
dem Modellgelände tummelten sich diesmal nur Modelle im großen Maßstab:
M 1:8, M 1:5 und 1:4: Tiger, Panther und Jagdpanther. 


Ach
ja, der Jagdpanther. Das war wieder unser Michael (Stahlpanther) mit
seinem Superteil und dem gewaltigen Bums. Irgendwann verpassen wir dem
Teil mal einen Schalldämpfer oder stopfen einen Korken in das Rohr. 
In
der Halle hatten wir wieder Tische aufgestellt, auf denen Modelle im M
1:16 ausgestellt waren. Die Besucher des Museums zeigten sich drinnen
und draußen wie immer interessiert an den Modellen. 

So, was ging denn in Sachen Arbeitseinsatz ab? Der Teich und das anschließende Sumpfgelände erstrecken sich ja weitgehend quer über das Modellgelände. 
Bei
den Vorführungen zu Pfingsten wird links vom Teich immer eine Sperre
aus Steinen errichtet. Damit soll erreicht werden, dass Modellfahrer
die Brücken benutzen, um an das andere Ufer zu gelangen. Allerdings
benutzen einige (trauen die sich nicht über die Brücken?) den Teil
rechts vom Sumpfgelände. Das ist von jetzt an vorbei, Leute!! Ha, ha. Darauf
war nämlich unser Arbeitseinsatz ausgerichtet: Das Sumpfgelände sollte
mit einem weiteren Teich bis an den Zaun verlängert werden. Wer jetzt noch nicht die Brücken benutzt, muss auf einer Seite bleiben oder den Zuschauern über die Füsse fahren. Es gibt natürlich noch weiterhin die Möglichkeit, das die Modelle durch das Wasser fahren, 
oder wie es Joachim bei einer Premierenfahrt mit seinem schwimmfähigen AMX 10 vorgeführt hat: 
Video Clip Nun
ging die Truppe mit Schaufel, Spaten und Schubkarre bewaffnet als
Werk. Zunächst musste am Ende des Sumpfes die Folie freigelegt
werden, damit wir auch einen Anschluss hatten. Nun wurden zunächst die
Grassoden ausgestochen und beiseite gelegt. Damit wurde schon mal die
zukünftige Form des Anschlussteiches festgelegt. 
Nebenbei waren andere fleißige Jungs damit beschäftigt, einen Hügel zu versetzen, weil er zu dicht am Teich lag. Dann
wurde in die Tiefe gegraben. Sollte ja nicht besonders tief werden,
Aber es musste doch einiges an Erde bewegt werden. Das meiste vom
Aushub wurde hinten an den versetzten Hügel angelegt. 
Einige Karren
voll davon und auch Grassoden holte sich allerdings Joachim, der
parallel zu unserer Buddelei die Donauwellen ausbesserte und
beträchtlich erhöhte. Hoffentlich fällt da jetzt keiner runter! 
Erste
Testfahrten wurden nach der Erhöhung gleich gestartet; egal ob 1:8 Leo
oder ein kleiner 1:16. Runtergefallen ist keiner von beiden. 

Inzwischen
war auch die Buddelmannschaft, die im ständigen Wechsel geschafft
hatte, mit ihrem Werk fertig. Nun wurde ein vorher besorgtes riesiges
Stück Teichfolie eingelegt und den Konturen des Teiches angepasst. Die
Ränder wurden mit Grassoden beschwert und etwas Erden die Mitte der
Grube geworfen, so dass sich die Folie formen kann. 
Nachdem der überstehende Rest der Folie abgeschnitten war, besichtigten alle Beteiligten sichtlich ergriffen ihr Werk Damit
war der Arbeitseinsatz beendet. Das Kleben der Folie und die restlichen
Feinarbeiten werden später im kleinsten Kreise erledigt. Danach
wurden die Modelle verladen, die Tische abgeräumt und verstaut. Alle
waren mit sichtlicher Vorfreude am Werk: Ging es jetzt doch zum
gemütlichen Teil. Wir hatten in einer Kaserne Quartier bezogen und
heizten einige Grills an, die dann auch schnell mit Würstchen und
Steaks belegt wurden. Schließlich darf auch essen, wer arbeitet. 

Und das hat vielleicht geschmeckt. Getränke verschiedenster Art wurden natürlich auch nicht verschmäht. Weil
es draußen dann doch schon etwas kühl wurde, haben wir im Flur eine
Reihe Tische und Stühle aufgestellt und dort gemütlich gegessen und
getrunken. Wobei das Trinken und Quasseln dann doch etwas länger
gedauert hat. Wie am anderen Morgen festzustellen war, hatten einige
gar nicht so viel Schlaf bekommen, wie für ihre Schönheit nötig gewesen
wäre. Na gut, es war dann Sonntag. Da konnte man immer noch etwas
ausruhen. Allerdings wohl weniger diejenigen, die eine weite Rückreise
vor sich hatten (Grüße ins Allgäu, Martin). Aber vor der Abreise frühstückte die ganze Meute am Sonntagvormittag noch gemütlich und in fröhlicher Runde. Danach wurde aufgeräumt, sauber gemacht und die Zimmer in einen Top-Zustand versetzt. Nach
einem kurzen Abschlussgespräch, in dem sich alle einig waren, dass
diese Aktion rundum ungeheuren Spaß gemacht hat, der wiederholt werden
muss, wurde um 11.00 Uhr die Heimreise angetreten. Und wie zu vernehmen ist, hat keiner durch die Arbeit Schaden genommen. Zu Hause angekommen sind auch alle. Was will man mehr! Und hier gibt es noch ein Fotoalbum:
. Vorsicht, Deckung: Ideen für einen Arbeiteinsatz im nächsten Jahr gibt es auch schon.
Klaus
|