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3. Aktionstag der RAG im Panzermuseum Munster 17.08.2008 
Junge, Junge, da war ja mal wieder einiges los auf unserem Modellgelände in Deutschen Panzermuseum in Munster. Am
17. August haben wir unseren dritten Aktionstag in diesem Jahr
veranstaltet. Und viele kamen. Aus dem Verein sind die Leute wirklich
von weit her angereist: Respekt, Jessica und Martin aus dem Allgäu.
Oder auch andere aus dem hohen Norden. Ein Gastfahrer ist z.B. aus Berlin angereist. Natürlich hatten sie alle jede Menge schon bekannter aber auch neuer Modelle dabei. Alle wurden durch das gute Wetter belohnt: Durchweg Sonne. Da spielte sich das Leben meist auf dem Modellgelände ab. Das Modellgelände hatten wir schon einige Zeit vorher auf "Vordermann" gebracht. Natürlich
war kurz vor dem Aktionstag noch etwas Feinarbeit angesagt. Na ja,
dachten wir, eben mal etwas Laub und Äste entfernen. Denkste! Sturmböen
hatten dann doch noch wieder einiges von den Bäumen geschüttelt. Da hat
dann unser Mann vor Ort im Alleingang den ganzen Platz noch mal
abgeharkt und das Laub aus dem Teich gefischt. Herzlichen Dank, Rüdiger
! Tja, was war nun an diesem Aktionstag los? Zunächst
mal haben wir im Bereich es Rolltores wieder unsere Tische aufgestellt,
die dann auch eng gestellt voller Modelle waren. Da gab es etliche
Modelle im M 1:16, meist fahrbereit und auch auf dem Gelände in Aktion
zu sehen. Aber auch im Bauzustand wie z.B. der Marder. ...

Im
M 1:10 stand als Baustelle der Leopard 1A1A1 dort. Weiterhin der
inzwischen fahrbereite, noch im Bau befindliche M 113 ABRA. Als
Radmodell noch ohne Farbe zeigte sich der MAN 5t Lkw. Daneben einige
ganz seltene Modelle, die man nicht im Baukasten finden kann: Eines
unserer Mitglieder hat sich auf den Bau von eher seltenen Modellen -
meist 2. Weltkrieg -
verlegt, die er rollfähig oder auch RC-fähig aus Polysterol baut. Zu
bewundern waren zwei Praga Vollkettenzugmaschinen T 6 und T 7. Ein
gepanzerter Gefechtsaufklärer als Halbkette, ein Beutefahrzeug aus
französischen Beständen und ein früher Panzerspähwagen der Wehrmacht,
das 3-achsige SdKfz 232 als Funkwagen mit Rahmenantenne und 2 cm Kanone
im Drehturm. Im M 1:8 war der britische Spähpanzer Scimitar zu sehen. Imposantes Modell. Am
Ende wurden ein paar Modelle im M 1:25 ausgestellt, die sich auch
gelegentlich durch den Staub des Modellgeländes quälen mussten. Das Gelände. Hier gab es natürlich viel Aktion verbunden mit einigem Lärm. Die
ganz dicken Teile fehlten diesmal weitgehend, bis auf den
Jagdpanther im M 1:5, der durch seinen eigenwilligen Motorsound
und seinen gewaltigen Bums aus der Kanone auf sich aufmerksam machte.
Hoffentlich fällt nicht mal ein Besucher bei dem Knall vor Schreck um!
...
Im
M 1:8 gab es eine Vielfalt von Modellen, die das Gelände zerpflügten.
Dank des zuletzt trockenen Wetters in der Heide, war der Boden
ausgetrocknet, so dass die großen Modelle richtig eine Staubfahne
erzeugten. Und richtig wühlen konnte man auch. Als
Modelle von Weltkriegsfahrzeugen gab es den Tiger I und zwei Panther zu
sehen. Natürlich mit RC-gesteuerten beweglichen Kommandanten. Gute
Arbeit, Jessica und Martin. Wenn sie mal nicht fuhren, standen sie in einem Diorama aus Sperren und Mauerresten. 
Daneben
standen als fortgeschrittene Baustellen ein weiterer Panther und ein
Panzerzerstörer auf Pantherfahrgestell. Ein Fahrzeug,
das eigentlich nur auf dem Reißbrett existierte, als Modell aber
eindrucksvoll aussieht. 
Die
schon bekannten Modelle des MARS und des Gepard (jetzt mit neuem
kraftvollem Antrieb) fuhren ebenso über das Gelände, wie der Bradley,
der Fennek und der Hägglunds Bv 206 S, der dazu noch einige Male
durch den Teich paddelte. Unser Rennpanzer, der HS 30, gab auch wieder einige Kostproben seiner Geschwindigkeit. Seine Erstfahrt führte der franz. Spähpanzer EBR 75 Panhard in 8-Rad Version durch. 
Es
gibt davon ja einige Versionen. Die Besonderheit (auch beim Modell):
Der Turm ist in obere und untere Hälfte geteilt. In der oberen Hälfte
ist das 75 mm Geschütz fest installiert und wird mit der Turmoberhälfte
in der Höhe gerichtet. Die Ausführung mit den zwei mittleren
einziehbaren Achsen mit Stahlscheibenrädern wurde ja mal in 6
Exemplaren von der Bundeswehr in Munster zu Beginn der Bundeswehr
getestet. Nicht eingeführt. Auf
der Sandfläche ackerte unser Radpioniergerät Zettelmeyer ZL 4001B. Ein
bewundernswertes Stück Eigenarbeit! Komplett hydraulisch!

Im M 1:10 wurde der Jaguar dermaßen durch den Sand getrieben, dass er ein paar Mal die Kette warf. Wie schon erwähnt, sammelte der M 113 ABRA schon mal Staub im Gelände, bevor er seine Tarnfarbe bekommt. Das Sahnestückchen aber war eine Sattelzugmaschine Faun L 908/SA 10t (Langhauber). Super gebaut, alle drei Achsen angetrieben, mehrere Gänge und trotz Zwillingsbereifung unglaublich geländegängig. ...
Ach
übrigens, mein Hilferuf nach Schwimmfahrzeugen wurde dann doch erhört:
Günter ließ sein Landungsboot im Teich herumkurven und setzte am Ufer
über die herabgelassene Klappe einen VW-Kübel ab. Alles funkgesteuert. Natürlich
mangelte es auch nicht an interessierten Besuchern, die sich die
ausgestellten Modelle sehr genau und interessiert ansahen. Da hat sich
manch informatives Gespräch ergeben. Der
Austausch der Teilnehmer untereinander kam selbstverständlich auch
nicht zu kurz. So eine Veranstaltung ist nebenbei auch eine gute
Nachrichtenbörse. Da werden fleißig Informationen, Hinweise und
Modellteile hin und her geschoben. Gelegentlich ist auch mal eine Feldinstandsetzung nötig, bei der man sich gegenseitig hilft. In elektrischen und elektronischen Fragen ist allerdings immer unser Bana letzter Anker. Danke Gerd, dass Du uns immer so hilfreich mit Deinen Kenntnissen zur Seite stehst!
Über
den Tag hat uns unser Geburtstagkind Lünezwerg reichlich mit Kaffee und
Kuchen versorgt, so dass rund um alles bestens geregelt war. (Die
letzten Kuchenstücke wurden unter Androhung von Gewalt verteilt)
Dieser Tag war wirklich in jeder Hinsicht gelungen. Hat richtig Spaß gemacht.
Und hier gibt es noch ein Fotoalbum:
. Klaus Wehler
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