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Die RAG Militärmodellbau hatte eingeladenAm Samstag
haben wir für dieses Jahr den letzten Aktionstag auf unserem
Modellgelände im Panzermuseum in Munster durchgeführt.
Im Vorfeld wurde in verschiedenen Foren auf das Ereignis
aufmerksam gemacht. Sehr hilfreich war dabei die Eintragung im
RC-Panzer Forum ( danke Sönke).
Das war ja vielleicht ein Auftrieb. Nicht nur, dass eine
große Anzahl Mitglieder der RAG gekommen waren, es fanden sich
auch viele, viele Gäste mit ihren Modellen ein. Im Museum hatten
wir ein paar Tische aufgebaut, so dass die Modelle der kleineren
Maßstäbe dort abgestellt werden konnten. Die Großen
und ganz Großen wurden gleich auf dem Modellplatz abgestellt. Das
war auch kein Problem, weil das Wetter ganz gut mitgespielt hat.
Zunächst war es zwar etwas diesig, aber irgendwann wurde die Luft
trockener und die Sonne kam sogar heraus.
Am Mittwoch zuvor hatten wir das Modellgelände hergerichtet.
Jetzt mussten nur noch Blätter, die inzwischen wieder gefallen
waren, entfernt werden. Das wurde ruckzuck von Heiner und Rüdiger
erledigt (danke Jungs).
Nach kurzer Abstimmung untereinander konnte die wilde Jagd beginnen. Da
wir unsere Frequenztafel nicht mitgebracht hatten, mussten sich die
einzelnen Panzerfahrer untereinander absprechen. Das hat - soweit ich
es beobachten konnte - reibungslos geklappt. Jedenfalls ist kein Modell
im Teich gelandet.
Der Bitte, das Gelände und insbesondere die Pflanzen zu schonen,
wurde weitgehend entsprochen, so dass es auch hier keine Klagen gab.
An Modellgrößen war vom Maßstab 1:25 bis 1:6
alles vertreten. Manchmal befanden sich bis zu fünf Tiger (oder
sogar noch mehr ?) im M 1:16 auf der Piste. Imposantes
Bild. Und dann dieses Getöse. Die Museumsführer hatten
drinnen manchmal Schwierigkeiten, bei einer Führung gegen den
Lärm anzukämpfen.
Eigentlich war immer etwas los auf dem Platz. Über mangelnden
Betrieb konnte man sich jedenfalls nicht beklagen. Jeder konnte - von
Rücksicht untereinander mal abgesehen - fahren, wie es ihm
Spaß machte.
Was ich eigentlich eher selten beobachtete ist, dass sich jemand
mit seinem Modell über die Biberbrücke getraut hat.
Dafür wurde dann öfter mal durch das flache Wasser gefahren,
was manchmal auch nicht ohne Folgen blieb. Wie im richtigen Leben.
Aber es ging nicht nur um das Fahren mit den Modellen, es wurde auch intensiv Erfahrungsaustausch betrieben.
Eigentlich sind die Museumsbesucher fast zur Nebensache geworden,
obwohl es sie auch gab. Denen wurde natürlich eine Extradosis
Spaß geboten. Und natürlich wurde wie wild fotografiert und
gefilmt.
Nach Auskunft der Museumsleitung hat sich unsere Veranstaltung positiv
auf die Besucherzahl ausgewirkt, obwohl die Werbung dafür eher
zurückhaltend ausgefallen war. Ändert sich nächstes Jahr
aber zum Besseren.
Der Geschäftsführer des Fördervereins Panzermuseum war
rundum zufrieden und hat sich ausdrücklich bedankt. Die Aktion der
Modellbauer wurde als Bereicherung empfunden.
Ich denke, dass auch alle Beteiligten mit ihren Modellen mit dem Tag
zufrieden sein können. Dazu hatten sich manche ja wirklich auf
einen langen Weg gemacht.
Nächstes Jahr wird es Fortsetzungen geben.
Bis dahin,
Klaus Wehler
Andreas sein Leo auf der Brücke
Die Big Tank Abteilung war sehr zahlreich vertreten.
Klaus seine Halbkette
ein Russischer T90 von Big Tank
Dirk mit Sohn
Ein kleiner Manöverschaden am Leo
Bitte beachten Sie auch die Video Clips von dieser Veranstaltung.
Herzlichen Dank an Dirk und Andreas für die Bilder
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